Live-Karte

Wo funkt Schleswig-Holstein?

Unsere Malla-Instanz zeichnet nach, wie sich Nachrichten durch das Mesh bewegen: wer sendet, über welche Hops sie laufen und wie stark das Signal ist. Die Karte basiert auf dem Open-Source-Projekt zenitraM/malla.

malla.mesh-sh.de · Live-Netz in Schleswig-Holstein

Betreiber dieser Malla-Instanz

mesh-sh.de betreibt diesen Kartenserver selbst. Die Malla-Instanz läuft auf malla.mesh-sh.de und verarbeitet die Daten, die über den MQTT-Broker mqtt.mesh-sh.de eintreffen.

Pro Knoten speichert die Instanz: Node-ID und Hex-Kennung, selbst gewählten Namen sowie Lang- und Kurzname, Hardware-Modell, Rolle, primären Kanal, letzte Aktivität und das Paketaufkommen der letzten 24 Stunden. Von über MQTT gesendeten Textnachrichten bleiben Klartext, Kanal, Absender, Gateway und Signalqualität (RSSI/SNR) gespeichert.

Welche Daten das Gerät überträgt, entscheidet jede Node selbst; Positionsdaten sind optional und erscheinen nur, wenn eine Node sie aktiv sendet. Wie die Karte damit umgeht, steht in der Datenschutzerklärung. Die vollständige Anleitung zur eigenen Malla-Anbindung findest du unten.

Technik: zenitraM/malla (Open Source, MIT) · Kartenmaterial © OpenStreetMap-Mitwirkende, bereitgestellt über OpenFreeMap und OpenMapTiles

Filter

Zeitfenster von einer Stunde bis zu einer Woche. Filtern nach Rolle, Kanal oder Anzahl der Kontakte.

Traceroutes

Traceroutes zeigen den kompletten Weg einer Nachricht von Knoten zu Knoten. Damit lassen sich Funklöcher finden.

Datenschutz

Nur Knoten mit Ok to MQTT und Zugang zu einem MQTT-Gateway erscheinen hier. Welche Positionsdaten mitgeschickt werden, entscheidet die Node selbst.

Anleitung

So erscheinst du auf der Karte.

Eine Node taucht auf malla.mesh-sh.de auf, wenn sie entweder selbst über MQTT sendet oder eine MQTT-Gateway-Node in Reichweite sie erfasst. In beiden Fällen braucht es das Geräte-Flag Ok to MQTT.

Gut zu wissen: Deine Node braucht nicht zwingend selbst Internet. Eine Solarnode ohne WLAN erscheint trotzdem auf der Karte, sobald eine MQTT-Gateway-Node in Funkreichweite sie erfasst und Ok to MQTT gesetzt ist. Die Internetverbindung braucht dann nur die Gateway-Node.

Voraussetzungen

1

Entweder Gateway oder selbst MQTT

Weg A — selbst senden: Deine Node braucht einen Internetweg. Geräte mit Funkmodul wie dem Heltec LoRa32 V3 und V4 senden direkt über WLAN, ältere über Proxy to Client.

Weg B — von einer Gateway-Node erfasst werden: Du brauchst gar kein eigenes MQTT. Sobald dich eine Node mit MQTT in Reichweite hört, taucht du auf der Karte auf.

2

Du brauchst nicht viel

Kein Account, keine Registrierung, kein eigener Server. Es genügt die Broker-Adresse und die Zugangsdaten — beides findest du auf der Kanaldaten-Seite.

Schritt 1 — an deiner Node (immer nötig)

  1. Node in der App öffnen

    Verbinde dich mit deinem Gerät. Alle folgenden Einstellungen findest du unter Settings — einmalig gesetzt bleiben sie im Gerät gespeichert.

  2. „Ok to MQTT“ einschalten: der entscheidende Schritt

    Unter Settings → Device Config gibt es die Option Ok to MQTT. Sie muss eingeschaltet sein: Nur dann tragen ausgehende Pakete das Bit, dass sie über MQTT weitergegeben werden dürfen.

    Das ist die einzige Einstellung, die zwingend an deiner Node hängt, und sie gilt für beide Wege. Auch bei Solarnodes ohne eigene Internetverbindung genügt Ok to MQTT plus eine MQTT-Gateway-Node in Reichweite.

  3. Kanal verschlüsseln

    Aktiviere Channel Encryption mit Enabled — nur dann kann Malla deine Pakete zuordnen und die Node erscheint nicht anonym.

    Der Kanal ist frei wählbar. LongFast, der Meshtastic-Standard, funktioniert genauso gut wie MeshSH.

  4. Node neu starten

    Die Änderungen greifen erst nach einem Reboot. Danach brauchst du je nach Weg noch ein bis zwei Minuten, bis deine Node auftaucht.

Schritt 2 — Weg zur Karte wählen

Weg A — selbst senden

Deine Node sendet direkt an unseren Broker. Voraussetzung ist eine Internetverbindung: über WLAN bei Geräten wie dem Heltec V3/V4, sonst per Proxy to Client über das Smartphone.

  1. Settings → Module → MQTT öffnen
  2. MQTT Client auf Enabled
  3. Verbindungsweg: MQTT over WiFi oder Proxy to Client
  4. Broker-Daten unten eintragen

Weg B — von einer Gateway-Node erfasst werden

Du brauchst kein eigenes MQTT. Sobald dich eine Node mit MQTT-Anbindung in Funkreichweite hört, taucht du auf der Karte auf — ideal für abgelegene und solarbetriebene Standorte ohne Internet.

Prüfe, ob eine MQTT-Node in Reichweite ist: Auf der Knotenliste siehst du, welche Geräte MQTT nutzen und wie viele Pakete sie weiterleiten.

Schritt 3 — nur für Weg A: Broker-Daten

Broker-Konfiguration
Server
mqtt.mesh-sh.de
Port
1883 (TCP)
Username
meshdev
Passwort
large4cats
Root-Topic
msh/EU_868/DE/S-H

Alle Angaben stehen auch auf der Kanaldaten-Seite. Über Settings → Module → MQTT → JSON Enabled lassen sich zusätzlich Rohdaten-Pakete mitschicken.

Du siehst dich nicht?

In dieser Reihenfolge prüfen:

  1. Ist Ok to MQTT unter Device Config eingeschaltet? Häufigste Ursache.
  2. Ist MQTT Client aktiv und Channel Encryption auf Enabled? Der Kanal ist frei wählbar, LongFast funktioniert ebenso wie MeshSH.
  3. Läuft die App im Vordergrund? Bei Proxy to Client muss sie geöffnet bleiben.
  4. Blockiert ein VPN oder Captive Portal den Zugang zum WLAN?
  5. Nach jeder Änderung die Node neu gestartet?

Datenschutz

Wer Ok to MQTT einschaltet, erlaubt die Weitergabe der eigenen Pakete — das ist die Voraussetzung für die Karten-Anzeige. Über den Broker sind grundsätzlich auch Positionsdaten einsehbar, je nachdem was deine Node sendet. Auf mesh-sh.de selbst veröffentlichen wir keine Standorte; die Malla-Karte & Anleitung zeigt jedoch Positionen aller Nodes, die MQTT nutzen. Wer das nicht möchte, deaktiviert die Positionsübermittlung im Gerät.